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Scincareroutine - so geht es richtig

Drei Dinge sind ganz essentiell bei der Hautpflege. Sie sollte erstens auf die Bedürfnisse eurer Haut abgestimmt sein. Die Produkte sollten frisch, also noch haltbar sein. Und schließlich wirken die Inhaltsstoffe nur dann optimal, wenn ihr sie in der richtigen Reihenfolge auftragt.

Schritt 1 – richtig reinigen

Bläulicher Schaum wirft Schatten
Besonders vorm Schlafengehen ist es wichtig, euer Gesicht gründlich zu reinigen. Logisch. Ihr befreit eure Haut dabei nicht nur von Make Up, eurer Sonnencreme (die ihr ja alle täglich nutzt?), sondern auch von Keimen, die ihr euch beim Anfassen auf Gesichtspartien schmiert, und Schadstoffen aus der Luft. Ist die Haut nicht geklärt, riskiert ihr Unreinheiten, Hyperpigmentierung und unnötig früh feine Linien oder sogar Falten.
Ihr habt vielleicht schon einmal etwas von Double Cleansing gehört. Darunter versteht man, dass zuerst mit Hilfe von Make Up Entferner oder Mizellenwasser das Gröbste von der Hautoberfläche abgenommen wird. Im zweiten Schritt, also beim zweiten Cleanse, massiert ihr ein reinigendes Produkt gut eine Minute in die Haut ein, um es dann gründlich mit Wasser abzuwaschen.
Wenn ihr eher fettige Haut habt und zu Akne neigt, könnt ihr beispielsweise ein reinigendes Produkt mit Salicylsäure nutzen. Für trockene Haut empfiehlt sich eher Cleanser, der nicht schäumt, zum Beispiel Produkte, die Squalane enthalten, ein dem natürlichen Talg eurer Haut sehr ähnlicher Stoff.
 

Schritt 2 – eine Extraportion Pflege

drkimcosmetics Sheetmask
Zugegeben, dieser Schritt ist optional und eher eine Verwöhneinheit, wenn ihr euch etwas Gutes tun wollt. In der täglichen Routine könnt ihr diesen Schritt also ausfallen lassen. Ein bis zwei Mal die Woche könnt ihr euch allerdings eine Sheetmask gönnen. Ist eure Haut erst einmal ordentlich gereinigt, appliziert ihr eine pflegende Maske. Und das bevor ihr ein unangenehmes Spannungsgefühl auf der Haut spürt. Also am besten die Badezimmertür verriegeln, damit ihr ungestört seid und alle Produkte vorher bereit legen.
Dann knetet ihr die noch verschlossene Packung eurer Tuchmaske, so dass die Flüssigkeit im gesamten Baumwollstoff gleichmäßig verteilt wird. Als nächstes Maske auflegen und zwischen 15 und 25 Minuten aufbehalten. Dabei entspannt ihr euch am besten und erledigt gar nichts. Es ist eure Zeit.
Zwischendurch könnt ihr auch gerne einen Face-Roller nutzen, um die Wirkstoffe optimal zu verteilen, die Durchblutung eurer Haut zu fördern und so die Aufnahme des Produkts zu unterstützen. Wenn ihr fertig seid und die Maske abgenommen habt, lasst ihr die Pflege auf der Haut einziehen. Geheimtipp: die Maske nochmal über Handrücken und Oberarme reiben. So bekommen auch diese Hautregionen wertvolle Pflege ab und nichts wird verschwendet.

Grundsätzlich profitieren alle Hauttypen von extra Feuchtigkeit. Das heißt unsere Aloe-, Gurke- und Hyalursonäure-Tuchmasken passen für alle. Wer besonders trockene und empfindliche Haut hat, greift zu unseren Acai-, Rosen- und Ceramide-Masken. Wer etwas mehr Unterstützung bei der Regeneration möchte, nimmt Vita C, Collagen oder Granatapfel.
 

Schritt 3 – das Serum

Durchsichtiges Serum
Auch wenn euch Blogger XYZ erklärt, dass ihr nach der Reinigung zuerst euer Gesichtsöl auftragen sollt, lasst es bitte bleiben. Ihr verschwendet euer Geld und erzielt nicht die gewünschten Effekte. Es ist ganz einfach: Ihr schichtet die Produkte von wässriger zu ölhaltiger Konsistenz. Wenn ihr es anders herum macht, bleiben Seren oder Gesichtscremes auf dem Ölfilm haften, dringen aber nicht in die Haut ein. 
Seren sind in der Regel von der Konsistenz her flüssig bis gelartig. Darin enthaltene Substanzen können tiefer in die Hautschichten eindringen als die gewöhnliche Gesichtscreme. Deshalb werden sie momentan auch so gehypet. Je nachdem, welche Absicht ihr mit eurer Pflege verfolgt, eignen sich unterschiedliche Seren: Hyaluronsäure und Peptide unterstützen die Haut dabei, Feuchtigkeit optimal zu halten. Vitamin C, Retinol und Glycolsäure sind etwas stärkere Wirkstoffen, die einerseits das Hautbild ebenmäßiger erscheinen lassen. Rote oder dunkle Partien um Augen, Mund und Nase werden aufgehellt. Darüber hinaus wirken diese aktiven Inhaltsstoffe, wie sie gerne genannt werden, Fältchen entgegen.
 

Schritt 4 – die Gesichtscreme

Rosafarbener Cremetupfen
Je nachdem, welchen Hauttyp ihr habt, empfiehlt sich Pflege mit niedrigerem Öl-Anteil für fettige und Mischhaut und mehr Öl für trockene Haut. Ihr könnt euch eure Hautpflegeroutine wie einen Baukasten für eure Haut vorstellen: Wenn ihr kein Serum nutzt, machen feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Glycerin ebenfalls Sinn. Allerdings solltet ihr dann darauf achten, dass auch Öl in der Formel enthalten ist. Ansonsten bietet sich die Anwendung eines Gesichtsöles im nächsten Schritt an.
Bevor ihr die Gesichtscreme eurer Wahl kauft, solltet ihr einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. Parfum ruft überdurchschnittlich häufig Allergien hervor, in etwas geringerem Maße ebenso ätherische Öle, auch wenn diese natürlichen Ursprungs sind.
Dass natürlich nicht immer unbedingt besser ist, gilt im übrigen auch für die in der Creme enthaltenen Öle: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren mögen zwar gesünder für den Körper sein, wenn ihr sie esst. Sie sind aber sehr instabil und werden schnell ranzig. So schmiert ihr euch im Zweifel sogar Keime ins Gesicht. Daher lieber Produkte mit Kokos- oder Jojobaöl, Shea- und Kakaobutter, Squalane oder Triglyceriden wählen.
 

Schritt 5 – Gesichtsöl

Öltropfen
Gerade für diejenigen unter euch, die sich bisher das Gesicht gewaschen und eine Creme aufgetragen haben und damit ihr Schönheitsritual für beendet erklärt haben, mag dieser Schritt etwas eigenartig klingen: Öl auf die Gesichtshaut auftragen. Doch besonders bei eher wässrigen Gesichtscremes macht dieser Extra-Schritt vorm Schlafengehen Sinn. Ihr schließt damit die Feuchtigkeit zwischen Ölfilm und Haut ein.
Genauso wie bei der Zusammensetzung der Gesichtscreme kommt es auf die Beschaffenheit der Öle an: stabile gesättigte Fette oder Triglyceride sind haltbarer als mehrfach ungesättigte. Jojoball, Sheabutter oder Squalane eignen sich sehr gut, Wildrosen- und Acovocadoöl sind dagegen eher ungünstig. Ja, ihr hört richtig. Diese Öle sind zwar sehr gesund, aber sie oxidieren sehr schnell. Das kann die Alterung der Hautzellen sogar beschleunigen.
Wenn ihr trotzdem nicht auf euer Rosenöl verzichten wollt, achtet ihr am besten darauf, dass das Produkt vor Licht geschützt verpackt ist und ihr den Tropfer nicht berührt. Alles, was ihr an Bakterien in eure Pflegeprodukte über den Kontakt mit eurer Haut – der Finger, der in die Cremedose langt oder die Pipette, die ihr an der Handfläche abwischt – vermehrt sich im Inneren der Verpackung weiter. So habt ihr irgendwann eine Keimparty in euren Lieblings-Ölen und -Cremes …
 

Schritt 6 – Sonnenschutz

Sonnencreme-Spritzer
Morgens sollte dieser Schritt zum Pflichtprogramm gehören. Am besten schützen mineralische Sonnencremes mit Filtern auf Zink- und Titandioxidbasis. Diese Mineralien wirken auf die Haut aufgetragen wie Reflektoren gegenüber der UVA- und UVB-Strahlung. In der Vergangenheit fielen diese größtenteils Bio-Sonnencremes dadurch auf, dass sie schwierig aufzutragen waren und einen zähen weißen Film auf der Haut hinterließen. Mittlerweile haben mineralische Sonnenpflegeprodukte aber ihr ökiges Image abgelegt. Es gibt viele Produkte, die sich besser verteilen lassen und keinen weißen Film hinterlassen. Am besten mehrere Cremes testen.
Aufgepasst bei den Inhaltsstoffen "avobenzone, oxybenzone, octinoxate". Diese Stoffe deuten darauf hin, dass ihr eine Creme mit chemischen Filtern in der Hand haltet. Von solchen rät seit Anfang 2019 die Food and Drug Administration der USA ab. Der Grund: ungenügende Wirksamkeit insbesondere gegen die UVA-Strahlung, die in die tieferen Hautschichten eindringt und den größeren Schaden anrichtet.
Auch wenn ihr "nano" in jeglicher Kombination auf der Liste der Inhaltsstoffe lest, könnt ihr das Produkt direkt wieder weglegen. Laut Öko-Test sind diese Partikel so klein, dass sie in den Körper eindringen und bei stillenden Frauen in der Muttermilch nachgewiesen werden können. Leider seid ihr mit Bio-Sonnenpflege nicht unbedingt direkt sicher vor nano-Partikeln. Auch in manchen Öko-Produkten stecken sie. Also vorm Kaufen immer noch einmal checken.
 
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