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Worauf es beim Sonnenschutz ankommt

Mittlerweile ist bei den meisten angekommen, dass wir unsere Haut jeden Tag vor der Sonne schützen sollten. Doch vielen dürfte noch unbekannt sein, dass das auch für bewölkte Tage gilt, im Sommer wie Winter und vor allem auch, wenn wir uns in geschlossenen Räumen mit Fenstern aufhalten. Ja, genau. Glas filtert zwar UVB-Strahlen, ihr bekommt also keinen Sonnenbrand hinter einem Fenster. Aber UVA-Strahlen erreichen die Haut trotzdem und können die Gefahr für Hautkrebs erhöhen und Falten, Pigmentierung und schlaffe Haut begünstigen. Damit ihr ein für alle mal wisst, worauf beim Sonnenschutz zu achten ist und wie ihr eure Haut auch zusätzlich unterstützen könnt, haben wir diesen Beitrag für euch zusammengestellt.



Die Menge macht’s

Ganz besonders im Sommer am Strand braucht man eine Portion so groß wie ein Golfball, um den gesamten Körper einzuschmieren. Und mindestens alle zwei Stunden, nach dem Baden, Abtrocknen, Schwitzen oder im Sand Liegen sogar öfter, solltet ihr euch erneut eincremen.

An sich sollte es entsprechend nicht dazu kommen, dass eine Sonnencreme-Packung bei euch jemals älter eins ein Jahr wird. Trotzdem: ab einem Jahr bitte entsorgen. Die Inhaltsstoffe werden mit zunehmendem Alter unwirksam.

 

Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser? Nicht unbedingt

Für jeden ist es unterschiedlich, wie lange er oder sie der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Der Lichtschutzfaktor (LSF) verlängert diese individuelle Zeit um die angegebene Zahl. LSF 10 ermöglicht es also, entsprechend zehnmal so lange in der Sonne zu sein, LSF 15 15 Mal so lange ... Aber eben nicht unbegrenzt. Hautärzte gehen davon aus, dass ab einem Faktor von 30 Schluss ist, LSF jenseits der 50 sogar keinen Sinn mehr machen. Menschen würden sich nur in falscher Sicherheit wähnen und sich länger als angeraten in der Sonne aufhalten. LSF 30 sollte es aber auf jeden Fall sein.

Man kann Hauttypen grob einteilen. Zum empfindlichsten Hauttyp gehören Menschen mit heller Haut und Haaren, blauen oder grünen Augen. Für sie dauert es zwischen drei und zehn Minuten, bis sie ohne Sonnenschutz einen Sonnenbrand bekommen. Typ 2 hat helle Haut, Haare und Augen, wird nur etwas braun und kann 10-20 Minuten ohne Schutz bleiben. Menschen mit dunklen Haare, Augen und dunklerem Teint können 20-30 Minuten ohne Schutz Sonnenbrandgefahr. Dunkle Haut, dunkle oder schwarze Haare, braune Augen sind am wenigsten empfindlich und können bis zu 45 Minuten ohne Schaden in die Sonne.

 

Was drin sein sollte und was nicht

Am besten schützen nach aktuellem wissenschaftlichem Stand mineralische Sonnencremes mit Filtern auf Zink- und Titandioxidbasis. Diese Mineralien bestehen aus sehr großen Molekülen, die die Haut nicht passieren können. Sie reflektieren die Sonnenstrahlen, während chemische Filter Strahlung absorbieren. Chemische Filter, zum Beispiel die Stoffe Avobenzone, Oxybenzone oder Octinoxate bestehen darüber hinaus aus kleineren Molekülen, die in die Haut eindringen können und im Verdacht stehen, im Körper Wirkungen ähnlichen denen von Hormonen hervorrufen zu können.

Während mineralische Produkte früher oft noch sehr zäh und schlecht zu verteilen waren und einen weißen Film hinterließen, sind Cremes mittlerweile viel benutzerfreundlicher geworden.

Lest ihr “nano” unter den Inhaltsstoffen, gilt wie bei chemischen Filtern: bitte lieber weglegen. Nano-Partikel sind so klein, dass sie in die Haut eindringen und laut der Zeitschrift Ökotest sogar in der Muttermilch von stillenden Frauen nachgewiesen werden konnten.

Chemische Sonnenschutzfilter zerstören übrigens auch Korallenriffe, weshalb Produkte mit solchen Filtern auf Hawaii schon verboten sind. Ein Grund mehr, ein Öko-Produkt auf mineralischer Basis zu wählen.

Grundsätzlich gilt allerdings: lieber einen weniger guten Sonnenschutz benutzen als gar keinen. Wenn ihr euch also mit einem Produkt angefreundet habt, ist es wahrscheinlicher, dass ihr es regelmäßig, also täglich benutzt. Und das ist das Wichtigste. Sonnenbrillen, Sonnenhüte und Kleidungsstücke schützen eure Haut zusätzlich von Sonnenbestrahlung.

Wie ihr eure Haut zusätzlich unterstützen könnt 

Wart ihr zu lange in der Sonne, bekommt ihr einen Sonnenbrand. Schuld daran sind die UVB-Strahlen. Gegen unangenehmes Spannen, Rötung und eventuell sogar schuppige Haut hilft Feuchtigkeit und entzündungshemmende und beruhigende Wirkstoffe. Ganz besonders eignen sich Auszüge aus Aloe Vera oder Gurke.
Gegen die UVA-Strahlung, die tiefer in die Haut eindringt und langfristige Schäden wie Falten, Pigmentflecken und erschlaffte Haut verursacht, kann Vitamin C von innen wie außen unterstützen. Das Vitamin fängt freie Radikale, also besonders reaktionsfreudige Moleküle ab, die ansonsten in Zellen der Haut Schaden anrichten würden. Für die äußere Anwendung empfehlen wir euch regelmäßig unsere Vita C Maske.

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